Wednesday, March 10, 2010

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by Dana  
Filed under Die Kolumne

Yoga ist ja bekanntlich etwas, was zu einer Einheit zwischen Körper und Geist führen soll. Das behaupten zumindest einige Leute. „Kann man nie genug haben”, dachte ich mir und besuchte einen der zahlreichen Kurse hier in Los Angeles.
“Poweryoga” heisst das Programm und verspricht, dass ein durchtrainierter Körper nur eine der Nebenwirkungen ist, die man mit dem Besuch der Kurse erlangt. Am wichtigsten ist natürlich die innere Balance. Klingt einleuchtend, oder?
Erleuchtung, und dazu noch als Nebeneffekt ein Körper wie aus Stahl? Mann, das klingt doch klasse.
Das Studio ist perfekt gelegen zwischen einem esoterischen Buchladen und einem Imbiss für makrobiotisches Essen. Angeblich waren auch Madonna und Courney Love mal hier, aber ehrlich gesagt behauptet das fast jeder Yoga-Guru in L.A.
Rauf die Treppen, rein in den Saal. Statt eines festgesetzten Preises kann man einfach einen Beitrag auf Spendenbasis machen. Jeder kann soviel oder sowenig bezahlen wie er gerade kann. Ich mag die Idee. Eine Holzbox steht zu diesem Zweck diskret neben dem Eingang.
Ich suche mir einen Platz, breite meine Yogamatte aus und sehe mich mich.
Ein paar elfengleiche Schönheiten sitzen in tiefer Kontemplation auf ihrem Matten. Zumindest sieht es so aus. Sie sitzen im Lotussitz, Daumen und Mittelfinger aufeinander gepresst, die Augen geschlossen. Ein Typ tut etwas, was er wahrscheinlich als Aufwärmübung bezeichnet: er streckt seine Beine ausgestreckt nach vorne und balanciert auf einer Hand. Geblendet von all den Abbildern innerer und äußerer Schönheit entschließe ich mich, mich auf meinen Atem zu konzentrieren und die Augen zu schließen.
Ich spüre, wie Bewegung in die Menge kommt und